Banken alle pleite ? Finanzsystem weltweit weiterhin kritisch

Prof. Feteke und Prof. Stark wiesen vor kurzem auf die prekäre weltweite Situation des Finanzsystems hin.

Prof. Anal E. Feteke spricht sehr deutlich über den aktuellen Status Quo vom Finanzsystem an – nach seiner Ansicht ist das ganze Bankensystem sowie die Pensionsfonds heute alle praktisch pleite.

Prof. Feteke geht davon aus, dass das heutige Bankensystem weltweit praktisch zahlungsunfähig ist und das internationale Finanzsystem mit Sicherheit zusammenbrechen wird. Dies ist eine noch nie dagewesene Situation. Allerdings ist der Ablauf und Zeitpunkt noch offen und läßt sich schwer vorhersagen. Der Zusammenbruch des Finanzsystems kann von einem Tag auf den anderen passieren.

Die Bevölkerung wird dabei bewußt über die prekäre Lage des Finanzsystems in Unkenntnis gelassen und bereitet sich daher auch nicht entsprechend vor. Sie vertrauen blindlings auf die beruhigenden Worte der Regierung und sehen nicht, dass nicht nur die Banken und ihre Ersparnisse bzw. Investmentfonds, sondern auch die Pensionskassen und damit die Renten davon betroffen sind.

Als einzigen Ausweg sieht er den Kauf von physischem Gold, welches sich in eigenem Besitz befindet.

Prof. Stark (ehemaliger Deutsche Bundesbank-Vizepräsident / ehemaliger EZB Chefvolkswirt) fand Anfang Mai in einem Vortrag in München auch sehr deutliche Worte:

Er gab umumwunden zu, dass die Zentralbanken weltweit komplett ihre Kontrolle und den Überblick über die Lage verloren haben. Seit 2008 fährt man im Notbetriebsmodus, der nur noch durch neu produziertes Geld am laufen gehalten wird.

Ende November 2011 war der globale Crash des Weltfinanzsystems nur noch Stunden entfernt. In einer konzentrierten Aktion wurden welt gleichzeitig schlagartig unlimierte Geldmengen in das System gepumpt und bis heute nicht nachgelassen.

Prof. Stark sagte wörtlich: „Das ganze System beruht auf reiner Fiktion und fliegt seit 2008 im Blindflug! Einen zweiten Lehmann-Vorfall wird es nicht überleben!“

 

Angesicht dieser Aussagen wird deutlich, dass die weltweite Finanzkrise noch nicht ausgestanden ist, sondern wir derzeit in einer trügerischen Ruhe vor dem Exidus befinden:

  • Viele westliche Staaten verschulden sich weiterhin und auch in Asien (Südkorea, China, Japan, …) gibt es neue Höchststände bei den Schulden, d.h. von einer richtigen Schuldenreduzierung sind wir weit entfernt.
  • Die niedrigen Zinsen führen dazu, dass die Sparer systematisch enteignet werden. Auf dem Sparbuch erhält man derzeit nur 0,2 % Zinsen. Die errechnete Inflation liegt jedoch deutlich höher und die gefüllte von jedem wahrgenommene Inflation sogar noch deutlich darüber!
  • Das Geld wird daher immer weniger wert und die Diskussion geht jetzt sogar um negative Zinsen, die die Banken bei der EZB bezahlen sollen.
  • Die Lebesversicherungen sowie die Versicherten stehen mangels Anlagealternativen und sinkender Renditen vor einem Desaster. Die versprochenen Beträge sinken immer weiter und die Lebensversicherer suchen Schlupflöcher wie sie den berechneten Betrag bzw. die zugunsten des Versicherten bisher berechneten Überschüsse weiter reduzieren können. Hier wird es für viele Versicherte ein böses Erwachen bei der Auszahlung geben.
  • Die niedrigen EZB-Zinsen bzw. das zur Verfügung gestellt Geld wird nicht 1:1 an die Unternehmen weitergereicht, sondern versickert derzeit bei den Banken, die das Geld lieber für den Kauf von Staatsanleihen bzw. für Aktien nutzt.
  • Zusätzlich beobachtet man, dass die Produktion ins Stottern gerät. Sehr deutlich wird dies bei den Autoproduzenten, wo weltweit neue, nicht verkaufbare Autos auf immer neuen Parkplätzen zwischengeparkt werden und die Hersteller versuchen mit immer größeren Rabattaktionen die Nachfrage anzuheizen.

Aufgrund dieser Aussagen und des weiterhin im Hintergrund kriselnden Finanzsystems ist weiterhin dringend zu empfehlen seine Schulden zu reduzieren und das Vermögen in dauerhafte Sachwerte (Immobilien, Wald, Ackerland, physische (!!) Edelmetalle wie Gold und Silber – kein ETF bzw. Papiergold !) umzuschichten.