langfristige Entwicklung von Silber – Silberjunge Thorsten Schulte

Der Chefredakteur von Silberjunge.de Thorsten Schulte gibt anhand von langfristigen Charts und zahlreichen Fakten einen ausführlichen Überblick über die aktuelle Situation bei Silber sowie über die langfristige Entwicklung.

Sein Fazit: Silber ist das bessere Gold !

Silber: wesentlichen Argumente

  • mangelndes Vertrauen in die Zentralbanken – aktuell besteht eine gigantische Anleihenblase
  • Silber ist der beste Rettungsschirm gegen Inflation
  • Silberpreis hat sich schon beim ersten Inflationsschub (2008) und zweiten Inflationsschub (2010 / 2011) besser als der Goldpreis entwickelt: in der Spitze verelffachte sich der Silberkurs während der Goldkurs sich nur versechsfachte.
  • Beim letzten Höchststand 2011 lag das Gold-Silberpreis-Verhältnis bei 31 !
    • Die Tiefststände bei Gold-Silber-Ratio lagen seit 1910 bei knapp über 14 und der Höchststand (1991) bei knapp unter 100 ! meine Anmerkung: Das 14fache entspricht auch dem Ratio aus dem Mittelalter !
    • Bei Inflationsschüben kann man erkennen, dass das Gold-Silber-Ratio sofort bzw. mit etwas Zeitverzögerung stark fiel. In den USA ist der Nährboden für eine kommende Inflation bereits vorhanden.
  • Ein Goldverbot ist wesentlich wahrscheinlicher als ein Silberverbot, da das Silbermetall in der Realwirtschaft benötigt wird. Ca. 50 bis 60 % der jährlichen Silbernachfrage stammt von der Industrie. In den USA gab es von 1933 bis 1974 schon ein Goldverbot. In Indien gibt es derzeit schon immer mehr Restriktionen bei Goldbesitzern.
  • Im Gegensatz zu Gold ist Silber kaum verbreitet: Dieses Edelmetall hat kaum jemand !
  • Seit 1900 lag das Verhältnis der Gold- zu Silberproduktion bei 7,9fachen – aktuell liegt sie beim ca. 9fachen. Aktuell kostet 1 Unze Gold den ca. 70 fachen Preis wie 1 Unze Silber.

Im Gegensatz zum geförderten Gold, welches noch alles vorhanden ist, ist die Hälfte der geförderten Silbers verloren gegangen, da es ein Verbrauchsmaterial ist. In den oberirdischen Lagern liegen nach Schätzungen nur rund 2,3 bis 2,4 Mrd. Unzen Silber. Die Goldlager (ohne Schmuck) liegen aktuell beim 16fachen der Goldproduktion, während die Silberlager (ohne Schmuck) bei etwas mehr als das 2fache der Silberproduktion liegen.

Bei einer Inflation setzen die Investoren auf seltene Produkte zur Absicherung des Vermögens. Hierzu gehört das Silbermetall.

sein Fazit: Bei steigende Gold- und Silberpreisen sollte man mit physischen Silberinvestments partizipieren. Der wesentliche Anteil bei den Edelmetallen sollte physisch angelegt werden. Ein Teil kann auch in Silberminen fließen. Von Zertifikaten bzw. ETFs hält Thorsten Schulte nichts.