unkontrollierte Geldmengenerhöhung ist ein riesiges Betrugssystem

Im Zusammenhang mit der schweizerischen Goldinitiative hielt der Abgeordnete Lukas Reimann (SVP Nationalrat) eine bemerkenswerte Rede.

Er plädierte dabei für eine goldgedeckte Währung und verwies darauf, dass die uferlose Geldvermehrung ohne gleichzeitige Schaffung von Realwerten zu einer heimlichen Enteignung der Bürger führt.

Wenn die Kaufkraft jährlich um nur 2 % nachläßt, weil immer mehr nicht gedecktes Geld in Umlauf kommt, ist in 20 Jahren der Wert dieses Geldes halbiert.

Im Prinzip ist dies eine heimliche Steuer, die sich mangels Golddeckung fast unbeliebig erhöhen läßt. Die Menschen werden dabei um die Früchte ihrer Arbeit gebracht.

Das heutige Papier-Geldsystem nannte er dabei „den größten Betrug unserer Zeit“.

Der Goldstandard, d.h. die bis zum 1. Weltkrieg durch Edelmetalle gedeckte Währung, führte in den USA zu einer Preisstabilität von 136 Jahren. Zur Finanzierung der beiden großen Weltkriege wurde die Golddeckung aufgegeben, da ansonsten die beteiligten Staaten relativ schnell bankrott gewesen wären. Seit 1913 ist die Kaufkraft des US-Dollars um 95 % gesunken.

Er verwies dabei auf den US-Präsidenten Hoover, der einst sagte, dass Papiergeldwährungen es ermöglicht die Ersparnisse der Bevölkerung durch Manipulation der Inflation bzw. Deflation zu konfizieren.

Mit der Schweizer Goldinitiative soll verhindert werden, dass neues Geld ohne entsprechende Sachgüter gedruckt werden kann. In der Bilanz müssen echte Realwerte vorhanden sein.